Übung Technische Hilfe/Verkehrsunfall am 28.03.2015

IMG_1312Das trockene Wetter am Vormittag nutzen die Kameradinnen und Kameraden der Löscheinheit 6 / Gräfrath am vergangenen Samstag (28.03.2015) zu einer Übung „technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen“. Unterstützt wurden sie dabei durch die Gräfrather Jugendfeuerwehr.

Auf dem Brandteich war ein Fahrzeug über die Begrenzung des Parkplatzes hinausgefahren und fronal mit einem Baum kollidiert. Eine Person war verletzt im Fahrzeug eingeschlossen, so die durch die Ausbilder vorgegebene Übungslage.

Mit Löschgruppenfahrzeug LF20 und Rüstwagen RW1 rückte die Gräfrather Wehr an. Nacheinander wurden verschiedene Methoden der Rettung „durchgespielt“ und denen Vor- und Nachteile erörtert.

So konnten auch die noch weniger erfahreneren ehrenamtlichen Retter in Theorie und Praxis geschult werden, während sich die „alten Hasen“ über Neuerungen austauschten.

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In der dargestellten Übungslage entschloss sich der Gruppenführer übrigens letztendlich für eine „schnelle Rettung“ des Fahrers mittels Spineboard (einem speziellen Rettungsbrett) durch die zuvor entfernte Heckscheibe, ohne dass die Türen und das Dach komplett entfernt werden mussten. Ein Ergebnis dieser Übung war, dass eine solche „schnelle Rettung“ nicht als weniger patientengerecht betrachtet werden muss, als die „Maximallösung“.

Mit dieser Übung schloss die Löscheinheit 6 den Ausbildungsschwerpunkt Technische Hilfeleistung ab, der in den vergangenen Wochen und Monaten in zahlreichen praktischen und theoretischen Ausbildungsdiensten thematisiert wurde.

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Feuerwehr appelliert: Kinder vor Böllern schützen

Deutscher Feuerwehrverband warnt vor unsachgemäßem Umgang

Berlin – Verletzungen, Verbrennungen, Knalltrauma: Aufgrund von Neugier und unsachgemäßem Umgang mit Feuerwerk werden jedes Jahr rund um Silvester Kinder und Jugendliche durch Böller verletzt. „So aufregend es sein mag, etwa auf der Straße gefundenes Feuerwerk mitzunehmen und erneut zu zünden, so gefährlich ist es!“, warnt Ralf Ackermann, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, nach einem aktuellen Fall, bei dem es zu schweren Handverletzungen kam.

„Reden Sie mit Ihren Kindern über die Gefahren, die von Blindgängern oder nicht geprüften Knallkörpern ausgehen!“, appelliert der Experte. Erwachsene, die umsichtig und verantwortungsvoll mit Böllern umgehen, können als Vorbild so manche schwere Verletzung verhindern.

„Beachten Sie vor allem, dass nur extra gekennzeichnetes Kleinstfeuerwerk wie Wunderkerzen für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren geeignet und freigegeben ist“, erläutert Ackermann. Beim Gebrauch sind die Hinweise des Herstellers zu befolgen. Vor allem sollten Kinder keine Feuerwerkskörper in Jacken- oder Hosentaschen tragen.

[Quelle: DFV Pressedienst]

[DFV] Sichere Adventszeit: neun Tipps der Feuerwehren

Deutscher Feuerwehrverband mahnt zum sorgsamen Umgang mit Kerzen

 

1119785_48734240Berlin – Gemütliche Abende mit Plätzchen und Kerzenschein: Die Adventszeit ist für viele Menschen eine Zeit der Besinnlichkeit. Damit diese nicht durch Brände überschattet wird, die durch Unachtsamkeit ausgelöst wurden, mahnt der Deutsche Feuerwehrverband zum sorgsamen Umgang mit Kerzen. Dadurch könnten zahlreiche Feuerwehreinsätze in der dunklen Jahreszeit vermieden werden.

Neun einfache Tipps der Feuerwehr helfen, Brände zu verhindern:

  • Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen (Geschenkpapier, Vorhang) oder an einem Ort mit starker Zugluft auf.
  • Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung, an die Kinder nicht gelangen können.
  • Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen – vor allem nicht, wenn Kinder dabei sind. Unachtsamkeit ist die Brandursache Nummer eins!
  • Auch wenn man sie häufiger als sonst verwendet und griffbereit haben möchte: Bewahren Sie Streichhölzer und Feuerzeuge an einem kindersicheren Platz auf.
  • Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und Gestecken rechtzeitig, bevor sie heruntergebrannt sind: Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und wird zur Brandgefahr.
  • Achten Sie bei elektrischen Lichterketten darauf, dass Steckdosen nicht überlastet werden. Die elektrischen Kerzen sollten ein Prüfsiegel tragen, das den VDE-Bestimmungen entspricht.
  • Wenn Sie echte Kerzen entzünden, stellen Sie ein entsprechendes Löschmittel (Wassereimer, Feuerlöscher, Feuerlöschspray) bereit.
  • Wenn es brennt, versuchen Sie nur dann die Flammen zu löschen, wenn dies ohne Eigengefährdung möglich ist. Ansonsten schließen Sie möglichst die Tür zum Brandraum, verlassen (mit Ihrer Familie) die Wohnung und alarmieren die Feuerwehr mit dem Notruf 112.
  • Rauchwarnmelder in der Wohnung verringern das Risiko der unbemerkten Brandausbreitung enorm, indem sie rechtzeitig Alarm geben. Die kleinen Lebensretter gibt es günstig im Fachhandel oder beim Versandhaus des Deutschen Feuerwehrverbandes unter www.feuerwehrversand.de – übrigens passen sie perfekt als Geschenk auf den Gabentisch!

Quelle: DFV-Pressedienst
Foto: Alfi007

Weihnachtsbaum auf dem Gräfrather Markt

Weihnachtsbaum 2013 (Tag)

Wie in jedem Jahr haben die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Solingen-Gräfrath pünktlich zum ersten Advent den Weihnachtsbaum auf dem Gräfrather Markt aufgestellt. Zusammen mit der durch Helfer der ARGE aufgebauten Weihnachtsbeleuchtung schmückt der stattliche Nadelbaum nun den historischen Gräfrather Ortskern und erzeugt ein vorweihnachtliches Ambiente für den am dritten Adventwochenende stattfindenden Gräfrather Weihnachtsmakt.

Wir danken nicht nur den Gräfrather Feuerwehrleuten sowie dem Rüstzug der Berufsfeuerwehr, der die LE6 wieder mit dem Feuerwehr-Kranwagen unterstütze, für ihren ehrenamtlichen Einsatz, sondern ebenso den Spendern, die Jahr für Jahr solch schöne Bäume zur Verfügung stellen.

Weihnachtsbaum 2013 (Nacht)

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